nun ja eigentlich noch nicht ganz, aber wenn ich die Zeit fuer die Rueckfahrt abziehe bleibt mir jetzt noch ungefaehr eine Woche.
Inzwischen bin ich, nach 848 Kilometern, in Lille in Frankreich angekommen

Lille in Frankreich
Nach der gerissenen Speiche hatte ich zum Glueck keine weiteren Probleme mehr. Zumindest nichts, das nicht in Ruhe in der naechsten Stadt in einem Fahrradgeschaeft oder mit etwas Bindfaden und Improvisation behoben werden konnte.
In allen Fahrradgeschaeften, die ich unterwegs aufgesucht habe, wurde mir erstaunlich schnell geholfen. Statt der gewohnten 2-3 Tage Wartezeit wurde alles fast sofort behoben und fuer kleinere Sachen wollten die Haendler noch nicht mal Geld haben, obwohl ich ihnen welches angeboten habe.
Das Wetter war bis jetzt immer bestens. Die paar Gewitter zwischendurch sind meistens in einigen Kilometern Entfernung vorbeigezogen. In den Niederlanden bin ich genau an Freitag und Samstag durch die Staedte Apeldoorn, Arnhem, Nijmegen und s`Hertogenbosch gefahren und habe die Niederlaender so von ihrer besten Seite gesehen - froehlich und am feiern. In den Niederlanden kann man auch wirklich super Fahrrad fahren, da es ueberallhin speziell ausgewiesene Fahrradwege gibt.

In voller Radausstattung
Leider zeigt das aktuelle Satellitenbild fuer die naechsten Tage bewoelktes Wetter an… ich hoffe dass es nicht allzuviel regnen wird.
Das eigentlich sehenswerte ist, wie sich die Landschaft und die Menschen im Laufe der Strecke veraendern und es hinter jeder Stadt immer wieder noch eine gibt. Da sich das aber schwer fotografieren laesst, habe ich einfach ab und zu einige Fotos gemacht:
(zum Anschauen auf “weiterlesen” klicken)
P.S. Mal schauen, ob ich heute etwas zum Auftrag meiner Kollegen herausfinden kann.

Alle Bilder anzeigen / show all images
Frankreich, Belgien, den Niederlanden - genauer gesagt in Emmen hinter der Grenze.
Am Dienstag (Tag 1) bin ich erst etwas spaeter losgekommen und habe immerhin noch 98 km geschafft. Am Mittwoch ist dann quasi der GAU eingetreten: Am Hinterrad ist eine Speiche gerissen. Die letzten Kilometer bis Bremen musste ich mit dem Bus fahren und habe dann zum Glueck schnell ein Fahrradgeschaeft gefunden, das die Speiche austauschen konnte. Da ich so einen halben Tag verloren habe wurden es nur noch 76 km. Heute konnte ich immerhin schon 130 km zuruecklegen. Allerdings habe ich viel Zeit dadurch verloren, dass der Fahrradweg neben der Bundesstrasse fast immer aufhoerte, wenn diese an einer kleinen Stadt vorbeikommt. Aus einer kleinen (unbekannten) Stadt wieder den richtigen Weg heraus zu finden ist auch nicht gerade einfach und ich musste haeufig nach dem Weg fragen und ungeplante Umwege fahren….
Endlich gehts los. Nach einer Probefahrt am Wochenende und letzten Vorbereitungen kann ich meine 2 1/2 Wochen dauernde Fahrradtour nach Nord-Frankreich starten. Heute morgen sah das Wetter zwar noch übel aus - strömender Regen - aber inzwischen ist es zumindest trocken. Die Route geht über die Niederlande und Belgien bis in den Norden Frankreichs. Je nachdem wie ich vorankomme und wieviel Zeit bleibt, werde ich in der Nähe der Küste fahren oder auch mal einen Abstecher ins Inland machen. Wenn es wirklich gut läuft und nichts dazwischen kommt, werde ich auf jeden Fall bis in die Bretagne fahren. Zurück geht es dann mit dem Zug.

Fahrrad mit voller Bepackung

Fahrrad und Ausrüstung
Wenn ich unterwegs an einem Internetcafe vorbeikomme, werde ich auf jeden Fall von Zeit zu Zeit einen kurzen Bericht schreiben, wie es vorangeht.
Nachdem das vorherige Design fast ein halbes Jahr lang ausgereicht hat, wurde es Zeit für eine Überarbeitung und hier ist es. Wie vorher habe ich auch einfach wieder ein vorhandenes gutes Theme genommen, die CSS-Styles nach meinen Vorstellungen angepasst und ein eigenes Bild eingefügt.

Neues Design meiner Webseite
Das Straßenschild im Bild ist übrigens ganz banal von der Straße in der ich wohne. Chapeaurouge ist französisch und heißt “Roter Hut”, passend zur englischen Bezeichnung Red Hat für einen in der Wirtschaft tätigen Hacker. Aber ich finde französische Straßennamen klingen sowieso hübscher.
… wird doch immer noch gerne vergessen. Eigentlich ist mir das ja egal, außer ich will gerade in dem Moment mit dem Fahrrad an der gleichen Stelle vorbei. Wie heute geschehen. Der Fahrer, mit “Schwarz, Rot, Geil” Aufkleber im Auto und Deutschlandfahne, ließ mir auf jeden Fall nicht viel Platz zum Bremsen, so 2-3 Meter, weswegen das auch nicht so ganz geklappt hat und ich anschließend einen Purzelbaum über seine Motorhaube gemacht habe.

Immerhin waren kurz darauf genügend Leute um uns herum, die mir Ihre Kontaktdaten gaben, wenn ich später Zeugen brauche. Im ersten Moment hielt ich das zwar für unnötig, habe sie dann aber (zum Glück) doch angenommen, da bei dem Zusammenstoß der Lenker (im Bild d. Rechte Seite) doch übelst verbogen wurde:

Der kriegt auf jeden Fall die Reparaturrechnung…
Mozilla Thunderbird ist für den täglichen Gebrauch ein sehr guter Email-Client, den ich jederzeit einem Outlook Express vorziehe. Auch wenn das Programm nicht in erster Linie dafür gedacht ist, kann man auch eine extern verwaltete Liste von Emailadressen als Empfänger nutzen.
Das macht zum Beispiel in dem Moment Sinn, wenn man über ein Anmeldeformular auf einer Webseite die Adressen sammelt und das eine Rundmail an alle Empfänger schicken möchte. Für einen konkreten Fall habe ich mir ein entsprechendes Script programmiert, das eine einfache Anmeldemaske mit den Feldern Vorname, Name und Email zur Verfügung stellt und die Anmeldungen in einem für Thunderbird geeignetem Format speichert. Zusätzlich kann das Skript bei Bedarf auch Mails mit VCard Dateien im Anhang verschicken:
Weiterlesen…
Auch wenn heute Deutschland gegen Polen 2:0 gewonnen hat, gab es auf der polnischen Seite begeisterte Fans und darunter sogar mindestens einen vierbeinigen…
vor dem Spiel:

nach dem 2:0 für Deutschland

Schade, vielleicht hat Polen ja nächstes mal mehr Glück